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15.10.2022: Pool-EM: Wessel holt Silber, Glatz Bronze

Bild: Pool-EM: Wessel holt Silber, Glatz Bronze

Auch am letzten Tag der Pool-Billard-Europameisterschaften der Ladies und Senioren gab es nochmals doppelt Grund zum Feiern für das deutsche Team. Im slowenischen Lasko holte Susanne Wessel (Bild) im 9-Ball die Silbermedaille, während Sigrid Glatz mit Bronze dekoriert wurde.

Gerade eben zu Ende gegangen ist die letzte Disziplin der diesjährigen EM und für Susanne Wessel, die in den letzten Tagen zunächst unter den Erwartungen geblieben war, endeten die Titelkämpfe doch noch versöhnlich. Im Finale traf sie heute auf die Norwegerin Ine Helvik und war zu Beginn der Partie sogar in Führung gelegen. Dann aber setzte sich die Skandinavierin auf 5:3 ab und hatte hier gleich doppelt Gelegenheit, den Sack bereits zuzumachen. 

Das gelang ihr jedoch noch nicht und Wessel konnte auf 4:5 verkürzen. Das nächste Rack brachte dann aber doch die Entscheidung, denn Helvik gelang eine schöne Zwei auf Neun-Kombination, die ihr letztlich den EM-Titel einbrachte.

Im Halbfinale war es zuvor zu einem deutsch-deutschen Duell zwischen Wessel und Sigrid Glatz gekommen. Die Bayerin hatte zwar in der Endphase eigentlich die Nase vorne, doch bei Hill-Hill war es dann doch Susanne Wessel, die ihre komplette Routine ausspielte und ab der grünen Sechs den Tisch sicher zum 6:5-Sieg abräumte.

Nach zwei Mal Bronze im 8- und 10-Ball beendete Birgit Heidorn diesen Wettbewerb auf dem fünften Platz. Nach einer frühen Niederlage bestritt sie den Weg durch die Verliererrunde und wurde heute Nachmittag durch Landsfrau Sigrid Glatz mit 3:6 gestoppt. In der zweiten Verliererrunde unterlag am gestrigen Nachmittag Karin Michl gegen die Französin Nathalie Rohmer und kam somit als Neunte in die Wertung.

Gestoppt wurde im 9-Ball heute der Lauf der Senioren. Wie berichtet, hatte die DBU-Delegationen bisher alle drei gespielten Einzel-Disziplinen für sich entscheiden können, doch im letzten Wettbewerb reichte es „nur“ zum neunten Platz. Diesen belegte letztlich Markus Kamuf, der nach Bronze im 10-Ball aber ein weiteres Top-Resultat erzielte. Im Achtelfinale war er gegen den Portugiesen Jorge Tinoco allerdings chancenlos.

In der Finalrunde der besten 32 war die deutsche Delegation zuvor noch mit fünf Athleten vertreten gewesen, doch nur Kamuf konnte sich hier durchsetzen. Für die beiden Europameister Harald Stolka und Reiner Wirsbitzki kam gestern Abend genauso das Aus wie für Timo Hofmann und Mario März. Steffen Gross schied bereits in der dritten Verliererrunde aus und verpasste damit den Einzug in die Finalrunde.

Im Medaillenspiegelt blickt das deutsche Team somit auf dreimal Gold, zweimal Silber und vier Bronzene, womit man gleichzeitig auch den ersten Platz in dieser Wertung belegt. Via www.epbf.com kann man dies ausführlich nachlesen und Ergebnisse studieren.